Donnerstag, 29.01.2026

Wirtschaftsministerin Reiche strebt Neuausrichtung der Energiewende an, um Kosten zu senken: Monitoringbericht in Auftrag

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Die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat eine Neuausrichtung in der Energiewende angekündigt, die darauf abzielt, die Kosten zu senken. In diesem Kontext hat sie die Erstellung eines Monitoringberichts in Auftrag gegeben, der jedoch auf Kritik von Umweltgruppen gestoßen ist. Reiche betont die Dringlichkeit einer grundlegenden Reform des Energiesystems, um die Stromsystemkosten zu reduzieren und gleichzeitig Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit als gemeinsame Ziele zu definieren.

Die Themenschwerpunkte dieser Neuausrichtung umfassen die Kostenreduzierung, die Evaluation durch den Monitoringbericht, die Kritik seitens Umweltgruppen sowie die geplante Reform des Energiesystems. Die Ministerin kritisiert dabei sowohl die bisherigen Kosten als auch die Ausrichtung der Energiepolitik ihres grünen Amtsvorgängers. Der Monitoringbericht wird dabei speziell zur Einschätzung des zukünftigen Strombedarfs hinsichtlich der Kosten der Energiewende dienen.

Eine besondere Rolle in der Neuausrichtung spielt die Bedeutung von Wasserstoff als Energieträger und seine Auswirkungen auf weitere erneuerbare Energien. Zudem werden Aspekte wie der Kostenpunkt des Netzausbaus, der Bedarf an neuen Wind- und Solaranlagen sowie Einsparpotenziale bei der Förderung von Solaranlagen beleuchtet. Parallel dazu laufen Verhandlungen mit der EU-Kommission über die Genehmigung neuer Gaskraftwerke.

Der Monitoringbericht wird von den Beratungsunternehmen BET und dem Energiewirtschaftlichen Institut an der Universität Köln erstellt. Die angestrebte Neuausrichtung der Energiewende wirft vielfältige Fragen bezüglich Klimaschutz, Kosten und Auswirkungen auf erneuerbare Energien auf. Die Kritik, sowohl von Umweltgruppen als auch vom Koalitionspartner SPD, verdeutlicht Spannungen im politischen Prozess, welche die Diskussion rund um die Zukunft der Energiewende weiter anheizen.

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