Die Führungsschwäche von CDU und SPD steht erneut im Fokus, diesmal durch scharfe Kritik der Grünen-Chefin Brantner. Sie zieht einen überraschenden Vergleich zu Kanzler Merz und wirft den Spitzenparteien ein Zögern bei wichtigen Entscheidungen vor. Besonders in Bezug auf Themen wie Wehrdienst und Ukraine-Hilfen geht Brantner hart ins Gericht.
Es sorgt für Aufsehen, dass CDU und SPD sogar erwogen haben, per Los über den Dienst bei der Bundeswehr zu entscheiden. Die Kritik an Merz wegen dessen Zögern bei der Lieferung von Waffen an die Ukraine wird von Brantner deutlich angeprangert. Auch in puncto Haushaltspolitik und Unterstützung für die Ukraine zeigt sich die Grünen-Chefin sehr kritisch gegenüber dem Kanzler.
Die kurzzeitige Einigung zwischen CDU und SPD zur Einbeziehung von Losverfahren platzte überraschend, was die Zerstrittenheit zwischen Schwarz und Rot weiter befeuert. Brantner geht sogar so weit zu behaupten, dass Schwarz-Rot aktuell zerstrittener sei als die frühere Ampelkoalition.
In ihren Schlussfolgerungen betont Brantner die fehlende Entschlussfreudigkeit der Regierung und führt die bestehende Zerstrittenheit zwischen den Parteien als ein alarmierendes Zeichen bereits in der neuen Regierungszeit an.

