Die deutsche Asylpolitik hat sich im Laufe der Jahre gewandelt, von ‚Wir schaffen das‘ zu mehr ‚Ordnung und Kontrolle‘. Diese Wandlung wurde maßgeblich durch politische Entwicklungen, Regierungswechsel, Kriege und Machtveränderungen im Nahen Osten beeinflusst.
Im Zuge dieser Veränderungen wurden verschiedene Programme zur Aufnahme von besonders gefährdeten Menschen, wie Afghaninnen und Afghanen, auf den Weg gebracht. Gleichzeitig wurden Diskussionen über Einbürgerungsgesetze und Abschiebungen geführt und entsprechende Anpassungen vorgenommen, beispielsweise in Bezug auf Syrien.
Weitere wichtige Themen, die die deutsche Asylpolitik prägen, sind die EU-Asylrechtsreform und der Solidaritätsmechanismus zur Verteilung von Schutzsuchenden. Ein besonderes Problem stellt die Sekundärmigration dar, auf die mit geplanten Sekundärmigrations-Zentren reagiert werden soll.
Es wird deutlich, dass die deutsche Asylpolitik und Migrationspolitik einem ständigen Wandel und Anpassungsprozess unterliegen, der maßgeblich von internationalen Ereignissen und politischen Entwicklungen geprägt ist. Die Integration, Aufnahme und Abschiebung von Geflüchteten sind kontinuierliche Themen in der öffentlichen Debatte, die weiterhin intensiv diskutiert und bearbeitet werden.
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