In der Globus-Markthalle in Maintal haben Kundinnen und Kunden in der Vorweihnachtszeit zahlreiche Geschenke für Bewohnerinnen der Frauenhäuser in Hanau und Wächtersbach gespendet. Vertreterinnen der beiden Einrichtungen holten die Präsente ab, die zuvor an festlich geschmückten Wunschbäumen hing und schließlich einkaufswagenweise verladen wurden.
Große Resonanz auf die Aktion
Die Wunschzettel, die von den Frauen und Kindern in den Einrichtungen gestaltet worden waren, hingen mehrere Tage an den Tannenbäumen in der Markthalle. Die Resonanz war so groß, dass alle Wunschzettel der aktuell im Frauenhaus lebenden Familien innerhalb kurzer Zeit vergeben waren. Mitarbeiterin Angela Kaulbarsch vom Globus-Team berichtete, die Zettel seien schneller abgenommen worden, als das Team neue anbringen konnte.
Zusätzlich zu den persönlichen Geschenkwünschen ergänzte das Marktteam die Aktion um Wünsche für den Alltag. Benötigte Dinge wie Stifte, Bastelmaterialien, Puzzle und Gesellschaftsspiele wurden ebenfalls vielfach gespendet und fanden rasch Unterstützerinnen und Unterstützer.
Ablauf und Beteiligte
Die Aktion wurde von der Stadt Maintal und der Markthalle organisiert. Geschäftsleiter Daniel Tjeng und sein Team hatten die Wunschzettel an den Bäumen befestigt und dankten im Nachgang für die große Spendenbereitschaft der Kundinnen und Kunden. Das städtische Frauen und Gleichstellungsbüro begleitete die Initiative und koordinierte die Übergabe an die beiden Frauenhäuser.
Die Geschenke wurden anschließend in mehreren Einkaufswägen gesammelt und in die beiden Einrichtungen gebracht. Ganze Kofferraumladungen voller Präsente machten sich auf den Weg, um zu Weihnachten verteilt zu werden.
Bedeutung für die Betroffenen
Bürgermeisterin Monika Böttcher hob hervor, dass solche Gesten in schwierigen Lebenssituationen von erheblichem Wert seien. Die Frauen und Kinder erhielten dadurch nicht nur materielle Geschenke, sondern auch Unterstützung und Anteilnahme. Die Frauen und Gleichstellungsbeauftragte Annika Frohböse erklärte, die Wunschbaumaktion ermögliche den Betroffenen schöne Momente und ein Stück Normalität in der Weihnachtszeit.
Die Kooperation zwischen städtischer Verwaltung und dem Markt demonstriert nach Angaben der Beteiligten, wie lokale Initiativen kurzfristig auf Bedarf reagieren und konkrete Hilfe für Schutzräume leisten können.
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