Freitag, 17.07.2026

Engelsfackel für Kinderhospizarbeit wird vor Wiesbadener Rathaus übergeben

Empfohlen

redaktion
redaktionhttps://hessischer-bote.de
Der Bote für Land, Leute und Leben in Hessen.

Die Engelsfackel des bundesweiten Kinder Lebens Lauf machte am Freitag, dem 17. Juli, Station vor dem Wiesbadener Rathaus. Die Stadt unterstützte die symbolische Übergabe, die auf die Arbeit von Kinder und Jugendhospizen sowie auf die Situation von Kindern mit lebensverkürzenden Erkrankungen und ihren Familien aufmerksam machen soll.

Handover in Wiesbaden

Veranstaltet wurde die Aktion vom Bundesverband Kinderhospiz mit Unterstützung von Mitarbeitenden des Kinderhospiz Bärenherz, von betroffenen Familien und der Landeshauptstadt Wiesbaden. Nach dem Stopp in der Landeshauptstadt übernahm Robert Michels vom Verein Mainlichtblick die Engelsfackel und setzte die Reise nach Frankfurt am Main fort.

Bundesweite Route und Zweck der Aktion

Der Kinder Lebens Lauf 2026 ist als bundesweite Inklusionskampagne angelegt. Die symbolische Engelsfackel wird von Engagierten aus Hospizen, von Familien, Ehrenamtlichen und Unterstützenden von Station zu Station weitergetragen. Die Tour begann am 16. April in Berlin und soll am 11. Oktober in Rust anlässlich des Welthospiztags enden. Die Route umfasst nach Angaben der Organisatoren rund 7000 Kilometer und mehr als 130 Stationen und führt erstmals auch nach Österreich Luxemburg und in die Schweiz.

Worte der Beteiligten

Der Wiesbadener Oberbürgermeister Gert Uwe Mende würdigte die Arbeit der Hospize als Begleitung vieler Familien in schwierigen Lebensphasen und sagte, sie verdiene Respekt und Anerkennung. Nach seinen Worten setzt die Fackel ein Zeichen für Mitmenschlichkeit Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Dr. Natalie Schwäger vom Bundesverband Kinderhospiz erläuterte, der Kinder Lebens Lauf verbinde Menschen in ganz Deutschland und erhöhe die Sichtbarkeit der Hospizarbeit. Die Engelsfackel stehe für Hoffnung und Verbundenheit und signalisiere, dass kein betroffenes Kind und keine Familie ihren Weg allein gehen solle.

Magdalene Schmitt, Geschäftsführerin von Bärenherz, betonte, die Aktion mache oft verborgene Lebenswirklichkeiten von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzenden Erkrankungen sowie ihrer Familien sichtbar. Sie sprach den Eltern ihren Respekt aus und verwies auf die Bedeutung eines starken Netzwerks in der Kinder und Jugendhospizarbeit, das Familien Halt gebe.

Quelle anzeigen

Weiterlesen

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Aktuelles