In Eltville am Rhein werden zurzeit Gespinste des Eichenprozessionsspinners entlang des Leinpfads zwischen Erbach und Hattenheim entfernt. Die Stadt hat Warnschilder aufgestellt und beauftragt eine Fachfirma mit der Beseitigung der Nester. Bei den Arbeiten kann es zu Wartezeiten auf dem Weg kommen, die Stadt bittet um Verständnis und Vorsicht.
Gefahr durch Brennhaare und städtische Kontrollen
Der Eichenprozessionsspinner ist auch in diesem Jahr wieder beobachtet worden. Die feinen Brennhaare der Raupen können auf der Haut allergische Reaktionen auslösen. Die Stadt ermittelt regelmäßig betroffene Bäume und die Stärke des Befalls durch Kontrollgänge. Bestehende Gespinste werden nach Angaben der Verwaltung gezielt abgesaugt, um die Gefahr für Passanten zu reduzieren.
Arbeiten am Leinpfad
Der Leinpfad gilt als Verbreitungsschwerpunkt. Deshalb wurden dort bereits Hinweisschilder aufgestellt und für die kommenden Wochen die Entfernung der Gespinste geplant. Die Maßnahmen konzentrieren sich auf öffentlich stark genutzte Bereiche in der Nähe von Einrichtungen wie Kindertagesstätten und Schulen, wo die Verkehrssicherheit der Bäume wiederhergestellt werden soll. Während der Entfernung kann es zu kurzzeitigen Einschränkungen für Fußgängerinnen und Fußgänger kommen.
Präventive Behandlung und Hinweise an die Bevölkerung
Bereits im April führten die städtischen Werke mit einer Schädlingsbekämpfungsfirma präventive biologische Maßnahmen durch. Dabei wurde das Präparat Bacillus thuringiensis eingesetzt. Nach Angaben der Stadt wirkt dieses Mittel gegen die Raupen, nicht jedoch gegen Menschen, Haustiere oder Nutztiere wie Bienen. Die Kommune bittet Bürgerinnen und Bürger, gesichtete Gespinste der Stadt zu melden und nach Möglichkeit Standortangaben sowie ein Foto zur Verfügung zu stellen, damit die Behörden gezielt reagieren können.
Quelle anzeigen

